Auf, auf nach Peru

… haben wir uns nach (bzw. bei) einem wunderschönen und vor allem inspirierenden Skypegespräch gesagt und getan …
also auch gleich den Flug für Samstag gegen 17 Uhr gebucht. In Mexico steht zum Abfliegen, man soll 3 ein halb Stunden vor dem Abflug dasein, warum auch immer, jedenfalls dachten wir, uns daran zu halten.
Wir verließen gegen ein Uhr unser Domizil der letzten 3 Monate, die Hunde unserer Gastgeber (was uns fast das Herz brach, sosehr haben die beiden sich dort eingenistet) und suchten ein sicheres Taxi (wird man doch ständig, auch von Einheimischen gewarnt, wobei wir nie wirklich was gefährliches erlebt oder was wirklich Schlimmes gehört haben und nicht sicher sind, ob es einfach den Mexicanern Spaß macht Fremde zu erschrecken … ) Jedenfalls fanden wir eins und erlebten die übliche Preisgeschichte, als Güeras bezahltst Du einfach das doppelte oder dreifache, was sehr unerfreulich ist (wenn man/frau sich erinnert, wieviel das Taxi auf dem Hinweg kostete, als der mexicanische Mann unserer Gastgeberin, das organisierte, aber in europäische Verhältnisse übersetzt gar nicht auffällt, da immenochrecht preiswert im Vergleich).
Jedoch gab es für uns etwas Schlimmeres als den Preis, nämlich die Vorstellung, nicht zum Flughafen pünktlich zu kommen. Aber alles ging gut, der freundliche Taxifahrer half auch das Gepäck rauszuheben und flitzte noch durch die Gegend um zu wechseln und uns rauszugeben. Und nun waren wir auf dem Flughfen mit unmengen von Zeit, da die Empfehlung sehr sehr übertrieben war.
Abschied feiern von Mexico CitySo feierten wir für uns dort leise Abschied, von diesem großen Land, der großen Stadt, welche offensichtlich das Tor in eine andere Welt für uns geworden sind.
Pünktlich hob unser Flieger ab und meine Sitznachbarin entpuppte sich als fröhlich erzählende Nicaraguanerin, die mir auch die Fotos Ihrer Kinder und Familie zeigte und von Ihrem Land schwärmte. Das wir ja eigentlich auch besuchen woll(t)en, aber leider auf unsere Mailanfrage bei http://www.oecofincalatuani.com/ erst jetzt, da wir schon in Peru, also zu weit sind, Antwort bekamen. Hat doch das Schiksal uns als Spam im Mailuniversum versteckt …
Gelandet sind wir dann aber doch nochmal in Mittelamerika, in San Salvador, wo wir ein wenig Zeit verbrachten und uns etwas in den Arm kniffen, da es sich irgendwie schon recht abenteuerlich anfühlte.
Busfahrt von Guayaquil nach PiuraGegen Mittnacht entstiegen wir dem Flugzeug dann erstmal endgültig auf den Boden von Ecuador und verbrachten eine doch recht angenehme Nacht im Flughafen von Guayaquil , da unser Bus, der nächste, der uns nach Piura bringen sollte, erst 7.25 Uhr fährt.
Als wir gegen 6 auf den Busbahnhof wechselten, waren wir sehr froh über den Tip, lieber die Zeit auf dem Flughafen zu verbringen, obwohl auch der Busbahnhof die Nacht durch auf hat und er sehr groß, ja, und auch recht modern ist. Nur ist auf ihm eindeutig mehr Gewusel und auf dem Flughafen war es recht ruhig, außer einem Wachmann, der ab und zu, auf Bänken und Stühlen liegende Reisende aufforderte, sich ordentlich hinzusetzen.
Jedenfalls fanden wir den betreffenden Ticketschalter kauften unsere Fahrscheine und ab ging es nach Peru

 

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Ich liebe das Reisen in realen und virtuellen Welten. Von meinen Erlebnissen möchte ich hier erzählen.

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