Januar Eindrücke von Berlin

Januar Eindrücke Berlin

Am besten werden Eindrücke durch Bilder dargestellt, oder? Wir haben in der ersten Woche des neuen Jahres mal in Berlin nachgeschaut, wie es da jetzt so aussieht. Genauer gesagt, wir waren in Kreuzberg und noch genauer gesagt in Kreuzberg 36. Vom Ostbahnhof bewegten wir uns in Richtung Oranienstrasse, vorbei am alten Grenzstreifen, über den Mariannenplatz hinein ins Getümmel der Oranienstrasse. Dies war so anstrengend, dass wir am Heinrichsplatz im Pfeiffers erstmal einen Galão bzw. Milchkaffee zu uns nehmen mussten, während wir dem eigentlichen Chef des Hauses, Leo, sanft über den mittlerweile schon “älteren” Kopf streichelten. Leo ist eine Art Caesar Hund mit riesigen Ohren. Wir kennen ihn und seine menschliche Begleitung, Frau Pfeiffer (daher der Name des Cafés (sic)), schon sehr lange.

Aufgrund eines Telefonanrufes änderten wir unsere üblichen Pläne und machten uns zu Fuß auf, Richtung Alexanderplatz. In einem großsen Einkaufszentrum wollten wir uns mit einer Freundin treffen, die unbedingt ein Tablett, mit einem Apfel drauf, kaufen wollte. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen und so brachen wir auf. Mittlerweile war es schon dunkel geworden, denn die Sonne fing ja erst an, längere Tage zu produzieren. Wir gingen die Oranienstrasse im gewohnten Hindernisslauf hinunter. Mit Hindernissen meine ich entgegenkommende Menschen. Wer nicht ausweicht, verliert. Also Kopf runter und durch in Richtung Oranienplatz. Von dort geht es schräg hoch zur Heinrich Heine Strasse mit Blick auf die Jannowitzbrücke. Hier sahen wir auch die lustigen Schilder “Ich bin nicht die Krise” und “Wir vermieten Arbeitsplätze”. Und ist man erst einmal hinter der Jannowitzbrücke, dann ist man fast auch schon da, im großen Einkaufszentrum.

So standen wir also plötzlich und unerwartet vor dem Eingang eines großen Einkaufladens für technische Geräte und unsere Freundin hörte leider nicht ihr Telefon. Auch so ein Dingen mit einem Apfel drauf und offensichtlich leise gestellt. Da passierte das Wunder! Wir sahen, wie sie in aller Ruhe vorbeischlenderte. Wer einmal Anfang des neuen Jahres in diesem besagten Einkaufszentrum am Alex war, weiß, wieso ich von Wunder spreche. Mutig, mich nicht von den Massen wegdrängen lassend, erreichte ich sie mit Müh und Not. Wie wir es dann auch noch schafften, uns ein eiPäht Ähr zu beschaffen, ist eine andere Geschichte, die ein anderes Mal erzählt werden sollte. Glücklich im Auto sitzend fuhren wir fröhlich lachend und zufrieden nach Brandenburg zurück und beendeten so unseren ersten Berlinaufenthalt im Neuen Jahr.

Hier unsere Eindrücke von Berlin:

Schillingbrücke

Die Schillingbrücke
Zwischen den beiden großen roten Gebäuden fließt tatsächlich die Spee. Perspektive ist alles.

Schillingbrücke

Rechts liegt der Ostbahnhof

Party Location

Tagsüber so und Nachts ein bekannter Ort für Partypeople

Spree

Die Spree

An der Jannowitzbrücke

Richtung Jannowitzbrücke. Links die chinesische Botschaft

An der Jannowitzbrücke

An der Jannowitzbrücke. Wieder die Spree und fast am Alex

Ich bin nicht die KriseArbeitsplätze zu vermieten

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Mehr von Joyce


Meine ersten Blogerfahrungen machte ich mit den Güeras in Mexico WordPress Blog. Reisen und schreiben darüber erleuchtet mein Leben und schon war der Reiseblog jk-unterwegs.com geboren.

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