Entlang der Spree von Neu-Zittau nach Burig

Spaziergang an der Spree

Wie ich in warum07 letztlich schon erzählte, hab ich meine Passion entdeckt und siehe da, ich teile sie mit Joyce. Das ist eigentlich nicht die größte Überraschung, sind wir doch schon viele Jahre einfach immer wieder vor allem zu Fuß unterwegs. So machten wir uns mal wieder auf, etwas Neues ganz aus der Nähe, auf die gemütlichste und ruhigste Art des Unterwegsseins, nämlich zu Fuss,  zu erkunden. Neu-Zittau ist ca. einen Kilometer von Gosen entfernt und auch von Erkner gut zu erreichen.

Bisher sind wir durch diesen Ort immer gefahren. Dabei haben wir uns maximal beim Bäcker, der macht übrigens wirklich unglaublich leckere Splitterbrötchen, aufgehalten. Und naja, auf dem Wandertrip von Erkner nach Gosen kommen wir hier auch immer zu Fuß durch. Aber das gilt nicht als Spazieren, denn dann gibt es ein exaktes Ziel: nachhause! Jetzt war nur der Weg der Sinn.

badestelle-an-der-spreeNeu-Zittau verließen wir über den Wanderweg zur Spree. Durch das explodierende Frühlingsgrün auf den Wiesen, die schnell hinter den Häusern beginnen, liefen wir frohen Mutes vorwärts. Weidezäune künden vom ihrem Verwendungszweck. Später begegneten wir auch glücklichen Kühen und Pferden. Der Weg führt recht grade direkt an die Spree und mündet in eine zauberhafte Badestelle. (Nein wir haben sie nicht ausprobiert, es war einfach noch zu frisch.)

Weiter spazierten wir nun nach links an der Spree entlang. Begutachteten die Werke des Spreebibers. Ihn persönlich sahen wir nicht. Wir würden es gern.  Das wäre eine große Freude und vielleicht noch ein Foto, ein Traum.

Jedoch klagen wir natürlich nicht über mangelnde andere Fotomotive. Die gibt es sehr wohl und wir kommen fast nicht vorwärts vor Stehenbleiben, Gucken, Klicken und Staunen. Die Natur bietet für Augen, Ohren und auch Nase allerlei Genuss und Schmaus. Vögel trällern, die Blumen, Gräser, Sträucher und Bäume blühen um die Wette. Ein paar Lauben liegen idyllisch an der Spree. Wir kommen ins Gespräch mit einem Bewohner. Er schwärmt von Wildschweinen, Rehen und Fasanen, die er regelmäßig zu Gesicht bekommt. Die Fasane füttert er manchmal sogar.

die Spree

Ein Altspreearm bringt uns dazu, die Richtung zu wechseln. Nun geht es mehr oder weniger in den Ort Burig.  Hier halten wir uns aber nicht auf, sondern nehmen den Wanderweg nach Neu-Zittau über die Wiesen, erfreuen uns weiter am Frühling, der Natur und der Sonne. Viel Spaß haben wir am Entdecken von Eichengallen an einem Eichenbäumchen und blühenden, duftenden Gold-Johannisbeeren. Gern möchte ich die Früchte später probieren. Mal schauen, ob wir sie dann wieder finden.

Versorgt haben wir uns unterwegs, indem wir uns allerhand Kräutlein, Blättchen und Blüten in den Mund steckten. Es gibt soviel Essbares und Leckeres zum Schmecken und Probieren in der Landschaft, welches Glücklich macht und durchaus sättigt.

Ja, wir sind Spaziergangsforscher bzw. Promenadologen!

jkunterwegs - die Spaziergangforscherinnen

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Ich liebe das Reisen in realen und virtuellen Welten. Von meinen Erlebnissen möchte ich hier erzählen.

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